Zeichen vorbildlichen Engagements

Sehndorfer nahmen ihre neue Schutz- und Wanderhütte offiziell in Betrieb

 

Sehndorf. Mit einem Gottesdienst wurde am Sonntagnachmittag nach knapp zweijähriger Bauzeit die Sehndorfer Schutzhütte in Betrieb genommen. Pfarrer Uwe Janssen und Diakon Benno Wolpertinger segneten sie. „Diese prächtige Wanderund Schutzhütte ist etwas ganz Besonderes“, schwärmte Bürgermeister Bruno Schmitt bei ihrer Einweihung. Sie ist nach seinen Worten zudem ein bleibendes Zeichen ehrenamtlichen Engagements. „Und mit diesem Engagment und den strukturellen Verbesserungen innerhalb des Ortes kann Sehndorf“, so Schmitt weiter, „sogar ein Gold-Dorf werden.“

 

Auch Ortsvorsteher Stefan Wagner war voll des Lobes für diese gelungene Gemeinschaftsleistung. „25 bis 30 Bürger haben hier Woche für Woche geschuftet“, hob er den Einsatz der Helfer hervor. Mehr als 700 freiwilligen Arbeitsstunden wurden nach seinen Berechnungen abgeleistet.

 

Das Ergebnis ist eine prächtige Wander- und Schutzhütte aus Holz mit einer mächtigen Sinnenbank inmitten der Perler Weinberge mit herrlichem Ausblick auf Sehndorf, Perl, Schengen und das Moseltal. Ortsvorsteher und Bürgermeister versäumten es nicht, dem Amt für Landesentwicklung zu danken. Es machte den Bau der SchutzhütteFOTO: ROLF RUPPENTHAL

 

– Wert rund 25 000 Euro

– erst möglich.

 

 

Die Hütte, an der auch der Jakobsweg vorbeiführt, kann vielfältig genutzt werden. Winzer können hier inmitten der Weinberge nach einer entsprechenden Wanderung ihre Weinproben durchführen. Pfarrer Uwe Jansen regte an, zukünftig hier auch einmal Erntedank und Fronleichnam zu feiern. Und last not least kann die Hütte auch für Geburtstage und andere Feiern beim Ortsvorsteher angemietet werden.

Ihre erste Feuerprobe hat die neue Schutzhütte mit Bravour bestanden, denn nach dem Gottesdienst und der Einsegnung wurde ihre  Fertigstellung gebührend gefeiert.

Von SZ-Mitarbeiter Rolf Ruppenthal

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